Ärzte gegen Tierversuche e.V.
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Stichwort: »Versuchslabor Mienenbüttel«
Selbst in der Fachwelt ist seit Jahrzehnten bekannt, dass besonders diese Giftigkeitsprüfungen keine für den Menschen relevanten Resultate liefern.
Beispielsweise wurde in einer Studie schon in den 1970er Jahren nachgewiesen, dass der Test am Auge von Kaninchen vollkommen ungeeignet ist, um zuverlässige Rückschlüsse über die schädliche Wirkung von chemischen Stoffen zu treffen. Dabei wurden zwölf Substanzen in verschiedenen Labors auf ihre Haut- und Schleimhautverträglichkeit hin geprüft. Die Ergebnisse waren vollkommen unterschiedlich. Manche Testsubstanzen wurden von einigen Labors als »stark reizend« eingestuft, von anderen als »nicht reizend«.
In einer Studie aus dem Jahr 1983 riefen nur 7 von 19 bekanntermaßen beim Menschen krebserregenden Stoffen wie Dichlorvos und Lindan auch bei Nagern Krebs hervor. Die Fehlerquote lag also bei 63%. Das Werfen einer Münze hätte bessere Ergebnisse erzielt.
Moderne Testsysteme mit Zellkulturen oder analytischen Verfahren liefern im Gegensatz zum Tierversuch verlässliche und aussagekräftige Daten.
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