Lobby pro Tier

Lobby pro Tier - Mienenbüttel

Bürgerinitiative (BI) gegen Tierversuche

 

Inge Prestele

Salzstraße 22

21335 Lüneburg

 

info@lobby-pro-tier.de

 
 
 

02.10.2013

Welttierschutztag am 4. Oktober 2013

Fotos: Brian Gunn IAAPEA

 

Ăśberall auf der Welt leiden und sterben Tiere,

  • weil es vielen Menschen egal ist und ihnen ihr vermeintliches eigenes Wohlergehen wichtiger ist,
  • weil viele Menschen gleichgĂĽltig sind,
  • weil viele Menschen wegschauen,
  • weil viele Menschen sich nicht empören und einsetzen,
  • weil viele Menschen es einfach nur bequem und nett haben möchten, ohne die Tatsachen, die sie vermeintlich nicht tangieren, wahrhaben zu wollen.

     

Die Liste der Tiere, denen wir nicht im Mindesten gerecht werden, die wir quälen, töten, essen, als Kleidung tragen, usw. ist lang:

  • „Nutztiere“ zu Milliarden in der Massentierhaltung,
  • „Versuchstiere“ zu Millionen in tausenden Laboren,
  • Tiere in „Pelztierfarmen“,
  • Tiere in Wald und Flur, die zur Jagd freigegeben sind,
  • Wildtiere in Zoos und Zirkussen,
  • Delphine und Wale zur Abschlachtung freigegeben in Japan und auf den Färöer Inseln,
  • Fische und andere Meerestiere zu Billionen in den Meeren, Seen und FlĂĽssen,
  • Bienen und andere Insekten, die durch Monokulturen und fehlende Artenvielfalt keine ausreichende Nahrung finden,
  • ganz aktuell die StraĂźenhunde in Rumänien, die dem barbarischen Mob per Gesetz ausgeliefert wurden,
  • u. v. a.

Kein Interesse, kein Mitleid, keine Fürsorge, keine Verantwortung für die, die sich selbst nicht wehren können. Tiere haben keine Lobby. „Tierschutz“, eine Worthülse, die nicht das Papier wert ist, auf dem sie steht. Tierschutz, obwohl im Grundgesetz der BRD als Staatsziel seit mehr als 10 Jahren verankert, wird nicht mit Leben erfüllt und greift nicht. Nach Belieben bestimmen die Profiteure der Massentierhaltung, der Tierversuche und der gesamten Tierqualindustrie, was art- oder tiergerecht und was unter dem Deckmantel „zum Nutzen der Menschen“ den Tieren zuzumuten ist. Sie entscheiden, wieweit „Tierschutz“ sein darf, wenn es darum geht, immer höhere Gewinne zu generieren.

 

Die Lobbyisten in den einzelnen Ländern und in der Europäischen Union sind so stark und mächtig, dass die Politik sich ihrem Diktat beugt und durchgesetzte Minimalforderungen als große Errungenschaften feiert.

 

Zeigen wir es unseren Regierungen in Europa und dem Europäischen Parlament, dass wir die mannigfaltige Tierquälerei und die Nichtachtung der Rechte auf Unversehrtheit, Freiheit und Leben unserer Mitgeschöpfe nicht weiter still und klaglos hinnehmen.

 

Dazu haben wir jetzt die erste einmalige Chance in Europa. Wir können eine Veränderung für die Millionen "Versuchstiere" auf den Weg bringen. Die Europäische Bürgerinitiative STOP VIVISETION gibt EU-Bürgern die Möglichkeit NEIN zu TIERVERSUCHEN zu sagen. Schaffen wir es gemeinsam bis zum 31. Oktober 1.000.000 Unterschriften zusammenzubekommen, muss die EU-Kommission die aktuelle Tierversuchsrichtlinie erneut aufgreifen und überarbeiten.

 

Verschaffen wir dem Wort „Tierschutz“ endlich den Sinn, der ihm zukommt und sagen

 

NEIN ZU TIERVERSUCHEN IN EUROPA!


Zur Unterschrift gegen Tierversuche in Europa:

www.stopvivisection.eu/de



Lobby pro Tier – Mienenbüttel
Initiative fĂĽr tierversuchsfreie Forschung

www.lobby-pro-tier.de
www.facebook.com/LobbyproTier

************************************

PS: Tierversuche - ein medizinischer Irrweg!

Der Verein "Ärzte gegen Tierversuche" erklärt sehr anschaulich in seinem heute neu herausgebrachten animierten Film, der ohne grausame Bilder auskommt, mit sehr nüchternen Worten, warum Tierversuche nicht funktionieren (können).


ZUM VIDEO: http://www.youtube.com/watch?v=xxFbQfbxXjI

21.09.2013

Bewerbung der Europäischen Bürgerinitiative STOP VIVISECTION


Stoppt Tierversuche


Zu Gast am vergangenen Sonntag zum Tag der offenen Tür bei Frank Weber (bekannt als Tierschutzexperte bei VOX hundkatzemaus) im Franziskus Tierheim, Hamburg, informierte „Lobby pro Tier – Mienenbüttel“ an einem Infostand und mit einem Vortrag über Tierversuche. Sehr erfolgreich war die Unterschriftensammlung gegen die Tierversuche beim LPT, aber auch für die Europäische Bürgerinitiative STOP VIVISECTION. Viele Besucher waren sehr erschrocken zu erfahren, dass, wofür und in welchem Ausmaß heute Tierversuche vorgenommen werden, und vor allen Dingen über die von Jahr zu Jahr steigende Anzahl „verbrauchter“ Tiere.

Jedes Jahr sterben allein in Deutschland fast 3 Millionen Tiere in Tierversuchen oder werden nach dem Versuchsende getötet. Tendenz steigend. In den letzten 14 Jahren hat sich die Zahl der erfassten Tiere verdoppelt. Gentechnik und Grundlagenforschung begünstigen die Tierversuche. Solange die Gesetzgebung sich nicht ändert, werden immer mehr Tiere diesen qualvollen Versuchen zum Opfer fallen. Tierversuche sind grausam. Und sie sind wissenschaftlich höchst umstritten.

Wir alle, die Bürger der Europäischen Union, haben jetzt erstmalig die Gelegenheit ein politisches Zeichen zu setzen. Die Europäische Bürgerinitiative STOP VIVISECTION will den Weg freimachen für eine moderne Forschung, die mit direkt für den Menschen verwertbaren Ergebnissen arbeitet. Bis zum 31. Oktober 2013 werden europaweit 1.000.000 Unterschriften, davon in Deutschland allein 75.000, benötigt. Kommen diese zustande, muss die EU-Kommission die aktuelle Tierversuchsricht-linie erneut aufgreifen und neu verhandeln.

STOP VIVISECTION ist KEINE PETITION, sondern ein europaweites Volksbegehren, ein politisches Instrument, dass EU-Bürgern die Möglichkeit gibt, sich aktiv in die Politik einzubringen, vergleichbar der kürzlich sehr erfolgreich durchgeführten Initiative www.right2water.eu/de „Wasser und Sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht“.

In Deutschland ist neben TASSO e. V., der Albert Schweitzer Stiftung fĂĽr unsere Mitwelt und Ă„rzte gegen Tierversuche e. V. auch Lobby pro Tier offizieller UnterstĂĽtzer der Initiative.
Nachtrag vom 21.09.2013: Die Tierversuchsgegner Bundesrepublik Deutschland e. V. unterstĂĽtzen die EU-BĂĽrgerinitiative ebenfalls.

Die Kampagnenleitung der Europäischen Bürgerinitiative STOP VIVISECTION hat einem kleinen Team engagierter Tierschützer, mit von der Partie u. a. Mitglieder von Lobby pro Tier, kürzlich die Kampagnenleitung für Deutschland zur Bewerbung dieser Bürgerinitiative übertragen. Aus diesem Grund gibt es z. Zt. verschiedene Aktionen zur Bewerbung via Internet, Mailingaktionen und Facebook. Viele große Tierschutzorganisationen, die zunächst nicht an den Erfolg einer solchen Bürgerinitiative geglaubt hatten, konnten inzwischen mit ins Boot geholt werden. Es finden sich immer mehr Menschen, die z. B. auf Stadtfesten, in Tierheimen oder sonstigen Veranstaltungen zusätzlich zu den Online-Zeichnungen Unterschriften auf Papier sammeln. Es werden in großem Stil Flyer und Infokärtchen mit dem Aufruf zur Online-Zeichnung deutschlandweit an Unterstützer versandt und von diesen verteilt. In vielen Tierheimen liegen Unterschriftenlisten aus.

Seit dem vergangenen Wochenende erscheinen aktuell ganzseitige Anzeigen von den Tierversuchsgegnern Bundesrepublik Deutschland e. V. in der FAZ, Der ZEIT, SZ, Berliner Morgen-post, eine Aktion, wie es sie in Deutschland bisher nicht gegeben hat. Leider war dem Verein die Europäische Bürgerinitiative nicht bekannt, weil sie bisher in den Medien nicht publiziert wurde. Somit wurde hier eine riesengroße Chance verpasst, auf diesem Wege zur Online-Unterzeichnung aufzurufen. Anzeige und Pressemitteilung hier: www.tierversuchsgegner.de

Nun sind Tierversuche ein Thema, mit dem sich die meisten Menschen nicht unbedingt freiwillig auseinandersetzen. Aber selbst diejenigen, die sich engagieren oder interessieren, können nicht voten, wenn sie nicht via Internet oder Facebook vernetzt sind und damit nicht von dieser einmaligen Gelegenheit zur Mitentscheidung erfahren, sondern auf Presse, Rundfunk und Fernsehen angewiesen sind, die bisher nicht berichtet haben.

Deshalb benötigt diese so wichtige Europäische Bürgerinitiative dringend mediale Unterstützung, um für unsere Millionen Mitgeschöpfe in den Tierversuchslaboren die Lobby zu schaffen, die ihnen bisher von den politischen Entscheidern verwehrt wird.

Es würde dieses Volksbegehren um so vieles schneller nach vorn bringen, wenn Presse, Rundfunk und Fernsehen ihren Lesern, Hörern und Zuschauern dieses politische Instrument vorstellen und im besten Fall einen Aufruf  zur Online-Zeichnung von STOP VIVISECTION veröffentlichen würden.

Von den europaweit bis zum 31. Oktober 2013 benötigten 1.000.000 Unterschriften sind bis heute 65,46 %, von 75.000 in Deutschland 66,5% gezeichnet worden. Damit fehlen der Initiative in Deutschland leider noch viele Stimmen. Die Zeit ist also extrem knapp.
Nachtrag 21.09.2013: EU-gesamt 66,42 %, BRD 69,5%

FĂĽr unsere kleinen Freunde in den Laboren wollen, mĂĽssen und werden wir es schaffen! Aber wir sind fĂĽr jede UnterstĂĽtzung sehr, sehr dankbar!

Am vergangenen Wochenende (14.09.2013) ist auf unsere Anfrage bereits ein entsprechender Artikel erschienen, der sehr viele Reaktionen bei den Lesern ausgelöst hat:
www.kreiszeitung-wochenblatt.de/tostedt/panorama/tierversuchs-wahnsinn-muss-aufhoeren-d21004.html
Nachtrag vom 21.09.2013:
www.kreiszeitung-wochenblatt.de/ueberregional/politik/initiative-gegen-tierversuche-hier-koennen-sie-unterschreiben-d21626.html

Alle Informationen zu STOP VIVISECTION direkt unter: www.stopvivisection.eu/de
Amtliches Register: http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/ongoing/details/2012/000007/de
Informationen zu tierversuchsfreier Forschung unter: www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/tierversuchsfreie-forschung/110-forschung-ohne-tierleid.html

Möglichkeiten zur aktiven Bewerbung für STOP VIVISECTION:
1. Postings in sozialen Netzwerken und auf Internetseiten
2. Verteilung ĂĽber Mailings
3. Flyer und Unterschriftenlisten zum Download:
www.lobby-pro-tier.de/lpt2011/Downloads.26.0.html
4. Bestellung von Flyern und Kärtchen zur Bewerbung kostenfrei: deutschland@stopvivisection.eu

Wir hoffen sehr auf Ihre UnterstĂĽtzung und bedanken uns im Voraus ganz herzlich.

03.09.2013

6800 Unterschriften gehen nach Hannover

 

„Forschung ohne Tierqual - Tierversuche sind ersetzbar!“


Der Kreisverband Harburg-Land und die Ortsverbände Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Hollenstedt, Neu Wulmstorf, Rosengarten und Buchholz, sowie die Mitglieder der Bürgerinitiative gegen Tierversuche „Lobby pro Tier - Mienenbüttel“ luden ein zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung über Tierversuche aus wissenschaftlicher und ethischer Sicht.

Auf der sehr gut besuchten Veranstaltung in Böttchers Gasthaus in Rosengarten-Nenndorf übergab Sabine Brauer von der BI „Lobby pro Tier“, dem Landtagsabgeordneten Heiner Scholing (Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Sprecher  für Tierschutz),  6800 Unterschriften gegen Tierversuche. Heiner Scholing versprach diese gemeinsam mit der BI, dem Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Christian Meyer, in Hannover, zu übergeben.

Informationen zum LPT Tierversuchslabor und zur Arbeit von „Lobby pro Tier“ erhielten die interessierten Besucher als Einführung in das Thema von Sabine Brauer. Die Betroffenheit aller Anwesenden war deutlich zu spüren und wurde auch in der anschließenden Diskussion geäußert.

Keine Tierversuche mehr beim LPT in MienenbĂĽttel!
„Alternative Methoden zum veralteten Tierversuch gibt es zahlreich. Anstatt in die tierversuchsfreie Forschung zu investieren, fließen immer weiter Milliarden von Steuergeldern in veraltete Tierversuchsmethoden. Dabei sterben mit steigender Tendenz Millionen Tiere, Hunde, Katzen, Mäuse und sogar Primaten!“ so die Referentin, Kristina Wagner, Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes.

Diese Thesen konnte auch der Gastredner, Dr. Wolf-Dieter Hirsch, von „Ärzte gegen Tierversuche“ nur unterstützen. Selbst als Chefarzt einer Klinik in Grimma tätig, klärte er über neue Möglichkeiten in der Medizin auf. Forschung ohne Tierquälerei ist machbar! Er kritisierte vor allem, dass viele Ergebnisse der Versuche nicht auf den Menschen übertragbar sind!

Heiner Scholing und Claudia Feddern (Kreisvorstand Bd.90/Grüne) forderten zu mehr Respekt gegenüber der Schöpfung auf. Das gilt für die tierquälerischen Haltungsformen in der Massentierhaltung genauso wie für die unsinnigen Tierversuche (u. a. auch für Botox-Produkte)!

Alle Beteiligten waren sich einig, den Kampf gegen die Tierversuche beim LPT weiterzufĂĽhren, um die barbarischen Versuche endlich zu stoppen!

26.08.2013

Forschung ohne Tierqual - Tierversuche sind ersetzbar!

 

Pressemitteilung vom 26.08.2013

 

Informationsveranstaltung von BĂĽndnis 90 /Die GrĂĽnen und Lobby pro Tier

 

Der Kreisverband Harburg-Land und die Ortsverbände Bündnis 90 / Die Grünen, Hollenstedt, Neu Wulmstorf, Rosengarten und Buchholz, sowie die Mitglieder der Bürgerinitiative gegen Tierversuche „Lobby pro Tier - Mienenbüttel“ laden ein zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung über Tierversuche aus wissenschaftlicher und ethischer Sicht.


Als Referenten konnten wir gewinnen:

Dipl. Biol. Kristina Wagner, Fachreferentin fĂĽr Alternativmethoden zu Tierversuchen
Deutscher Tierschutzbund e.V. - Akademie fĂĽr Tierschutz

Heiner Scholing, MdL Niedersachsen, Sprecher fĂĽr Tierschutz - BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen

 

Freitag, 30. August 2013, um 19:30 Uhr
„Böttchers Gasthaus“ - Bremer Straße 44, 21224 Rosengarten-Nenndorf

 

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl greifen wir das Thema Tierversuche erneut auf, um auf das in unserem Wahlkreis befindliche Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel aufmerksam zu machen, Öffentlichkeit und Politiker zu informieren und zur Diskussion anzuregen.

Das Tierversuchslabor des LPT in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel ist nur ein Beispiel für viele andere Orte, an denen Tierversuche durchgeführt werden. Diese fügen den Tieren unsägliches Leid zu (in Deutschland sterben über 2,9 Mio. Tiere im Jahr mit steigender Tendenz!), schaden aber auch uns Menschen, weil sie eine falsche Sicherheit vortäuschen. Dabei sind nur ca. 19% der insgesamt fragwürdigen Tierversuche überhaupt gesetzlich vorgeschrieben. Pharmafirmen versuchen beispielweise, sich auf diesem Wege gegenüber Regressansprüchen abzusichern.

Unterstützt von Bündnis 90 / Die Grünen im Landkreis Harburg sind die wichtigsten Forderungen und Ziele der „Lobby pro Tier - Mienenbüttel“:

  • UnverzĂĽgliche Einstellung der Tierversuche am LPT und Nutzung alternativer tierversuchsfreier Methoden
  • UnverzĂĽgliche Einstellung der LD50-Tests fĂĽr Botulinumtoxin-Produkte (Xeomin® und Bocouture® der Fa. Merz) und Anwendung bereits vorhandener und genehmigter tierversuchsfreier Tests
  • Ein gesetzliches Verbot von Tierversuchen sowie entsprechende Ă„nderungen aller Bestimmungen, die Tierversuche verlangen oder erlauben
  • Intensive Vorantreibung von Entwicklung, Validierung und Anerkennung tierversuchsfreier Methoden und Förderung alternativer Methoden


FĂĽr die Durchsetzung dieser Forderungen sammelt die BĂĽrgerinitiative Unterschriften. Die bisher vorliegenden Unterschriftenlisten werden auf dieser Veranstaltung an Heiner Scholing, den Sprecher fĂĽr Tierschutz im Landtag Niedersachsen, ĂĽbergeben.

Wir erwarten und freuen uns auf zahlreiche interessierte Besucher aus der Bevölkerung und den örtlichen politischen Gremien.


Bündnis 90 / Die Grünen                            Lobby pro Tier - Mienenbüttel
Ortsverbände                                            Bürgerinitiative gegen Tierversuche
Hollenstedt, Neu Wulmstorf                   
Rosengarten, Buchholz

Claudia Feddern (OV Hollenstedt)                Sabine Brauer
Michael Krause (OV Neu Wulmstorf)                   
Volkmar Block (OV Rosengarten)
Martin Schuster (OV Buchholz)

08.08.2013

Reportage ĂĽber das LPT Tierversuchslabor auf NDR Info "Das Forum"

Tierversuche in MienenbĂĽttel

Eine Firma schottet sich ab
Ein Feature von Hartwig Tegeler und Petra Marchewka


Pressemitteilung vom 2. August 2013


Reportage ĂĽber das LPT Tierversuchslabor in MienenbĂĽttel
von Petra Marchewka und Hartmut Tegeler.

 

Sendetermin der Radio-Reportage:

Donnerstag, 8. August 2013, 20:30 Uhr auf >>> NDR Info "Das Forum" >>>

 

Das Tierversuchslabor liegt ziemlich unscheinbar am Ortsrand, ist aber durch die dort in groĂźem
Stil vorhandenen Zwingeranlagen, in denen ca. 500 (!) Beagle fĂĽr Tierversuche vorgehalten werden,
unüberhörbar.


http://www.fraktion.gruene-niedersachsen.de/service/pressefotos.html

 

 

Zu Wort kommt u. a. auch unser niedersächsischer Landwirtschaftsminister
von Bündnis 90 / Die Grünen, Christian Meyer, der zuständig ist für das LAVES
(Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit), Kontrollbehörde
fĂĽr die Versuche, die beim LPT in MienenbĂĽttel stattfinden.



 

Foto: www.fraktion.gruene-niedersachsen.de/service/pressefotos.html

 

 

 

Hintergrundinformationen:

Völlig unscheinbar inmitten eines Wohngebietes in Hamburg-Neugraben liegt der Hauptsitz eines der größten Auftragslabore in Deutschland: das Laboratorium für Pharmakologie und Toxikologie (LPT).
In Neu Wulmstorf - Mienenbüttel betreibt das LPT seit ca. 50 Jahren ein »Labor und Sammellager für Versuchstiere«. Es ist kaum zu erahnen, was auf diesem mit Natodraht hermetisch abgesicherten Gelände und nicht einsehbar hinter Mauern geschieht, wären da nicht die Zwingeranlagen, in denen unüberhörbar hunderte Beagles ihr kurzes qualvolles Leben fristen und ihrem unausweichlichen Tod im Labor entgegensehen müssen.

Im Auftrag der Pharma- und Chemie-Industrie werden beim LPT Mäuse, Ratten, Kaninchen, Hunde, Katzen, Schweine, Fische, Vögel und Affen in qualvollen Tierversuchen vergiftet und getötet. Knappe Informationen über die vom LPT durchgeführten Tierversuche sind auf der Internetseite www.lpt-pharm-tox.de unter „Services“ zu finden. Hier werden die verwendeten Tierarten und Testmethoden (Gabe von Medikamenten bzw. Chemikalien z. B. per oraler Verabreichung, Infusion, Inhalation, Injektion in die Bauchhöhle, auf die Haut, in die Vagina, ins Auge, ins Gelenk, in den After) benannt.

Kapazitäten (z. B. 10.000 Mäuse, über 1.500 Hunde, bis zu 500 Affen), die noch bis vor kurzem auf der Internetseite angegeben wurden, sind dort jetzt nicht mehr zu finden!
Genaue Beschreibungen von Tierversuchen lassen sich auf der Internetseite der „Ärzte gegen Tierversuche“ finden. Deren Datenbank beinhaltet aktuelle veröffentlichte Versuche und hat unter der Rubrik „Pharmakologie und Toxikologie“ viel von dem zu bieten, was in Laboren von Universitäten und Chemieunternehmen geschieht. Das LPT selbst schweigt.

Kein Tier verlässt das Labor lebend!

Das Tierversuchslabor des LPT in Mienenbüttel war der Anlass für die Gründung von Lobby pro Tier – Mienenbüttel, Bürgerinitiative gegen Tierversuche, im Juni 2009.


Lobby pro Tier - MienenbĂĽttel jetzt auch bei Facebook

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26.07.2013

Pressemitteilung zum Aktionstag gegen "Botox"-Tierversuche

 

Das „LPT Laboratory of Pharmacology and Toxicology GmbH & Co KG“, eines der größten  Auftragslabors in Deutschland mit Hauptsitz in Hamburg Neugraben, testet für die Frankfurter  Firma Merz die Botulinumtoxin-Produkte Xeomin® und Bocouture® an Mäusen, die im  sogenannten LD50-Test zu Tausenden einen qualvollen Erstickungstod sterben. Ein weiteres  großes Tierversuchslabor des LPT befindet sich in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel, in dem hunderte Beaglehunde und Affen in ebenso grausamen Tierversuchen ihr Leben lassen  müssen. Dort beteiligt sich die Bürgerinitiative „Lobby pro Tier – Mienenbüttel“ auch in diesem Jahr wieder an der europaweiten Aktion gegen die barbarischen „BOTOX“-Tierversuche an Mäusen.


Seit 2012 gibt es einen genehmigten tierversuchsfreien Test. Es gibt also überhaupt keinen Grund, an den grausamen Versuchen an Tieren festzuhalten. Aber das LPT lässt  weiterhin Mäuse über 3 - 4 Tage im Tierversuch bei vollem Bewusstsein ersticken, und  das für jede Charge der von der Firma Merz, Frankfurt, produzierten Botulinumtoxin-Produkte. Allein im Jahr 2008 starben nach Angaben von Ärzte gegen Tierversuche e. V. beim LPT 34.000 Mäuse in "BOTOX"-Tierversuchen. Der seither weiterhin stark ansteigende "BOTOX"-Konsum lässt erahnen, dass diese Zahl im Jahr  2013 weit übertroffen werden muss.

Eine aktuelle Zahl zum Umsatz von "BOTOX"-Produkten im Jahr 2012 wurde am 23. Juli 2013 bei n-tv veröffentlicht: "2012 wurde Botox weltweit im Wert von zwei Milliarden US-Dollar eingesetzt. Nur die Hälfte des Umsatzes wird im kosmetischen Bereich gemacht, die andere Hälfte bei schwerwiegenden neurologischen Erkrankungen." Lt. Ärzte gegen Tierversuche erfolgt die Faltenglättung größtenteils "off-label", d. h. Patienten müssen eine Erklärung unterschreiben, dass sie mit einem nicht für kosmetische Zwecke zugelassenen Mittel behandelt werden. Davon ausgehend, dass diese Aussage richtig ist, wird nicht nur die Hälfte des Umsatzes durch kosmetische Eingriffe erzielt, sondern ein noch weit höherer Anteil.


Der Einladung von „Lobby pro Tier – Mienenbüttel“ zu einem Foto-/Pressetermin am Donnerstag, 25. Juli 2013, um 17:00 Uhr, beim LPT in Mienenbüttel, Oldendorfer Str. 41, folgten fast 50 Tierfreunde aus Niedersachsen und Hamburg. Mit der Initiative protestierten junge und ältere Menschen gemeinsam gegen die unsinnigen und ethisch nicht tragbaren Qualen, die Tiere in Versuchen für "BOTOX"-Produkte und in allen anderen Versuchen erleiden und am Ende sterben oder getötet werden.  

Auch VertreterInnen von SPD (OV Neu Wulmstorf), Bündnis 90 / Die Grünen (OV Neu Wulmstorf, Rosengarten und Hollenstedt), Partei - Mensch, Umwelt, Tierschutz (LV Hamburg), die Lobby pro Tier bereits vielfältig unterstützen, nahmen an der Aktion teil.

Prominente Unterstützung erhielt die Initiative erstmalig durch Ingrid van Bergen, Schauspielerin und seit vielen Jahren engagierte Tierschützerin (Ehrenmitglied der Partei – Mensch, Umwelt, Tierschutz). Auch sie spricht sich vehement gegen jegliche Tierversuche aus. Persönlich wollte sie Vorort ein Zeichen für die gequälten „BOTOX“-Mäuse setzen.

Aufgrund der vielen teilnehmenden Menschen sprengte die Aktion den Rahmen eines Pressetermins. Lobby pro Tier musste daher kurzfristig die UnterstĂĽtzung des Landkreises fĂĽr eine Genehmigung und der Polizei zur Absicherung der Veranstaltung in Anspruch nehmen. Alles lief reibungslos, unkompliziert und einvernehmlich. DafĂĽr der Dank der Initiative an die Beamten, die ohne viel Aufsehen und freundlich ihren Dienst taten.

Lobby pro Tier bedankt sich ebenso für das große Interesse an der Aktion gegen "BOTOX"-Tierversuche und für die großartige Unterstützung. Diese Veranstaltung bestätigt erneut, dass sich die Initiative auf einem guten Weg befindet.
Das Ziel bleibt: Gesetze müssen erlassen werden, die alle Tierversuche verbieten und alternative tierversuchsfreie Forschung fördern. Daran wird Lobby pro Tier ihre Arbeit für die Tiere auch weiterhin ausrichten.

Gleichzeitig ruft die Initiative alle Tierfreunde auf, die offizielle EU-Bürgerinitiative www.stopvivisection/eu/de per Unterschrift zu unterstützen. Die EU-Kommission soll die aktuelle Tierversuchsrichtlinie außer Kraft setzen und einen neuen Vorschlag vorlegen, der auf der Abschaffung aller Tierversuche beruht. Dafür werden bis zum 1. November 2013 europaweit 1 Million Unterschriften benötigt, in Deutschland allein 75.000.


Fotos zur Aktion >>>

Aktionstag 2013 gegen "Botox"-Tierversuche beim LPT in MienenbĂĽttel (Kopie 1)

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22.07.2013

Aktionstag gegen "BOTOX"-Tierversuche beim LPT mit prominenter UnterstĂĽtzung

 

Pressemitteilung zur europaweiten Aktionswoche gegen „BOTOX“-Tierversuche


Das „LPT Laboratory of Pharmacology and Toxicology GmbH & Co KG“, eines der größten Auftragslabors in Deutschland mit Hauptsitz in Hamburg Neugraben, testet für die Frankfurter Firma Merz die Botulinumtoxin-Produkte Xeomin® und Bocouture® an Mäusen, die im sogenannten LD50-Test zu Tausenden einen qualvollen Erstickungstod sterben. Ein weiteres großes Tierversuchslabor des LPT befindet sich in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel, in dem hunderte Beaglehunde und Affen in ebenso grausamen Tierversuchen ihr Leben lassen müssen. Dort beteiligt sich die Bürgerinitiative „Lobby pro Tier – Mienenbüttel“ auch in diesem Jahr wieder an der europaweiten Aktion gegen die barbarischen „BOTOX“-Tierversuche an Mäusen.

 


 

Die Mitglieder von „Lobby pro Tier – Mienenbüttel“ laden ein zu einem Foto-/Pressetermin


am Donnerstag, 25. Juli 2013, um 17:00 Uhr,

beim LPT in MienenbĂĽttel, Oldendorfer Str. 41,


um ihrem Protest gegen die unnötigen und ethisch nicht tragbaren Qualen der Tiere erneut Nachdruck zu verleihen. Seit 2012 gibt es einen genehmigten tierversuchsfreien Test, aber das LPT lässt weiterhin Mäuse bei vollem Bewusstsein ersticken.


VertreterInnen von SPD, BĂĽndnis 90 / Die GrĂĽnen, Partei - Mensch, Umwelt, Tierschutz haben ihre Teilnahme an der Aktion angekĂĽndigt.


 

 

Prominente Unterstützung erhält die Lobby pro Tier durch Ingrid van Bergen, Schauspielerin und seit vielen Jahren engagierte Tierschützerin (Ehrenmitglied der Partei – Mensch, Umwelt, Tierschutz).

Auch sie spricht sich vehement gegen Tierversuche aus und hat ebenfalls Ihre Teilnahme avisiert, um Vorort ein persönliches Zeichen für die gequälten „BOTOX“-Mäuse zu setzen.

 

 

 

 

www.facebook.com/LobbyproTier

 

Weitere Informationen unter

www.aerzte-gegen-tierversuche.de/component/content/article/3-ankuendigungen/1231-europaweite-aktionswoche-gegen-botox-tierversuche.html

03.05.2013

Reportage ĂĽber das LPT Tierversuchslabor im Deutschlandradio Kultur

Pressemitteilung vom 28. April 2013


Deutschlandradio Kultur sendet am Freitag, 3. Mai, von 13:07 bis 13:30 Uhr, in der Sendereihe „Länderreport“, eine Reportage über das LPT Tierversuchslabor in Mienenbüttel und die Stimmung im Umfeld. Die Anlage liegt ziemlich unscheinbar am Ortsrand, ist aber durch die dort in großem Stil vorhandenen Zwingeranlagen, in denen ca. 500 (!) Beagle für Tierversuche vorgehalten werden, unüberhörbar.


In der Reportage geht es um den Umgang der Ă–ffentlichkeit mit der Tierversuchsanstalt, um das Arrangieren bzw. um das Nicht-Arrangieren mit der Thematik Tierversuche, d. h.:

•    Warum schauen Menschen weg, interessieren sich nicht oder halten es sogar für notwendig, was im Tierversuchslabor des LPT in Mienenbüttel geschieht?

•    Welche Gründe haben die Menschen, die sich nicht mit dem Tierversuchslabor und den grausamen Tierversuchen, die hinter Mauern stattfinden, arrangieren, sondern sich für ein Ende der Tierversuche beim LPT engagieren?

Deutschlandradio Kultur - Programmvorschau


Hintergrundinformationen:

Völlig unscheinbar inmitten eines Wohngebietes in Hamburg-Neugraben liegt der Hauptsitz eines der größten Auftragslabore in Deutschland: das Laboratorium für Pharmakologie und Toxikologie (LPT).
In Neu Wulmstorf - Mienenbüttel betreibt das LPT seit ca. 50 Jahren ein »Labor und Sammellager für Versuchstiere«. Es ist kaum zu erahnen, was auf diesem mit Natodraht hermetisch abgesicherten Gelände und nicht einsehbar hinter Mauern geschieht, wären da nicht die Zwingeranlagen, in denen unüberhörbar hunderte Beagles ihr kurzes qualvolles Leben fristen und ihrem unausweichlichen Tod im Labor entgegensehen müssen.

Im Auftrag der Pharma- und Chemie-Industrie werden beim LPT Mäuse, Ratten, Kaninchen, Hunde, Katzen, Schweine, Fische, Vögel und Affen in qualvollen Tierversuchen vergiftet und getötet. Knappe Informationen über die vom LPT durchgeführten Tierversuche sind auf der Internetseite www.lpt-pharm-tox.de unter „Services“ zu finden. Hier werden die verwendeten Tierarten und Testmethoden (Gabe von Medikamenten bzw. Chemikalien z. B. per oraler Verabreichung, Infusion, Inhalation, Injektion in die Bauchhöhle, auf die Haut, in die Vagina, ins Auge, ins Gelenk, in den After) benannt.

Kapazitäten (z. B. 10.000 Mäuse, über 1.500 Hunde, bis zu 500 Affen), die noch bis vor kurzem auf der Internetseite angegeben wurden, sind dort jetzt nicht mehr zu finden!
Genaue Beschreibungen von Tierversuchen lassen sich auf der Internetseite der „Ärzte gegen Tierversuche“ finden. Deren Datenbank beinhaltet aktuelle veröffentlichte Versuche und hat unter der Rubrik „Pharmakologie und Toxikologie“ viel von dem zu bieten, was in Laboren von Universitäten und Chemieunternehmen geschieht. Das LPT selbst schweigt.

Kein Tier verlässt das Labor lebend!

Das Tierversuchslabor des LPT in Mienenbüttel war der Anlass für die Gründung von Lobby pro Tier – Mienenbüttel, Bürgerinitiative gegen Tierversuche, im Juni 2009.


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14.04.2013

Frank Weber vom VOX-hundkatzemaus-Team zu Besuch bei Lobby pro Tier

 

 

Lange Zeit war das Thema "Tierversuche" in den Medien tabu. Jetzt aber greift Frank Weber vom VOX - hundkatzemaus-Team dieses traurige Kapitel auf. Aus diesem Grund war das Team Ende März zu Besuch bei unserer Initiative gegen Tierversuche "Lobby pro Tier - Mienenbüttel". Vor den Beagle-Zwingern des LPT (Laboratorium für Pharmakologie und Toxikologie) in Mienenbüttel informierte sich Frank Weber über die Versuche, die beim LPT und in hunderten anderer Labore allein in Deutschland an Tieren vorgenommen werden. Gesprächspartner waren dabei Sabine Brauer, Initiatorin und Leiterin der Initiative "Lobby pro Tier - Mienenbüttel", und Tierärztin Dr. med. vet. Corina Gericke, 2. Vorsitzende und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Ärzte gegen Tierversuche e. V. aus Braunschweig.

Angesichts der vielen in ihren engen Zwingern jaulenden und herumspringenden Beagle-Hunde waren die Emotionen den einzelnen Mitgliedern des Fernsehteams, die diesen Ort zum ersten Mal besuchten, in die Gesichter geschrieben. Allen war bewußt, welches grauenvolle Schicksal diesen menschenfreundlichen Hunden und allen anderen Tieren, die hinter Mauern verborgen bleiben, droht. Am häufigsten werden die Beagles langwierigen Giftigkeitsprüfungen über Wochen und Monate hinweg ausgesetzt, bis sie entweder daran qualvoll sterben oder nach Versuchsende getötet werden.

Keines dieser Tiere verläßt das Labor lebend!


Anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche sendet das Haustiermagazin von VOX "hundkatzemaus" zwei Beiträge über Tierversuche.

Samstag, 20. April 2013, 18:00 Uhr
Thema: Affen, Affentransporte und Versuche mit Affen

Samstag, 27. April 2013, 18:00 Uhr
Thema: Tierversuchslabor LPT in MienenbĂĽttel, Beagle beim LPT und "Labor"-Beagle

 

Zur Vorankündigung der Beiträge auf VOX:

http://www.vox.de/epg/format/artikel/sendung/107512/tv/hundkatzemaus/hundkatzemaus-thema-u-a-gequaelt-gerettet-vermittelt

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13.01.2013

CDU im Landkreis Harburg zeigt kein Interesse am Tierschutz

 

Ein Hochglanz-Wahlflyer der CDU mit der Aussage "Erfahrung und Vertrauen - Die bessere Wahl - Norbert Böhlke“ suggeriert Bürgernähe und Gesprächsbereitschaft. „Was ist dran an dieser Wahlaussage“, fragte sich Sabine Brauer von der Bürgerinitiative Lobby pro Tier und sandte am 14. November vergangenen Jahres eine ausführliche Anfrage zum Thema Tierschutz an den Landtagskandidaten der CDU für den Wahlkreis Neu Wulmstorf, Rosengarten und Seevetal, Norbert Böhlke.


Vorausgegangen war eine Informationsveranstaltung von Lobby pro Tier zusammen mit Bündnis 90 / Die Grünen am 11. November unter dem Motto "Alles was lebt ist dein Nächster! Tierversuche - sinnvoll, notwendig, ethisch vertretbar?" im Zusammenhang mit dem in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel ansässigen Tierversuchslabor des LPT.


Lobby pro Tier erhält in der Gemeinde Neu Wulmstorf und im Landkreis schon seit langer Zeit Unterstützung von Bündnis 90 / Die Grünen sowie von der SPD und ihren jeweiligen Landtagskandidaten Claudia Feddern und Tobias Handtke. Beide Parteien hatten verschiedene Aussagen zum Tierschutz bereits 2010 in ihren Kommunalwahlprogrammen manifestiert. Die Landtagskandidaten und weitere Mitglieder beider Parteien verfolgten die Veranstaltung mit großem Interesse und versicherten dort auch weiterhin ihren persönlichen Einsatz und eine überparteiliche Zusammenarbeit mit Lobby pro Tier für den Tierschutz.


CDU-Ratsmitglieder aus den Gemeinden Neu Wulmstorf und Rosengarten, die ebenfalls alle eine persönliche schriftliche Einladung erhalten hatten, zeigten - übrigens nicht zum ersten Mal - kein Interesse und blieben der Informationsveranstaltung vollständig fern. Grund genug also dem Landtagskandidaten der CDU, Norbert Böhlke, der sich für die bessere Wahl hält, eine Chance zu geben, zum Thema Tierschutz Stellung zu beziehen. Zwei Monate sind seitdem vergangen und Herr Böhlke hat es anscheinend nicht nötig, zu antworten.


Dieser Umgang mit einer ernstgemeinten Anfrage aus dem eigenen Wahlkreis ist respektlos und spricht weder für Erfahrung noch für Vertrauen, das Herr Böhlke auf seinem Wahlflyer für sich beansprucht.


Dieser Umgang der CDU mit dem Thema Tierschutz bestätigt sich im Übrigen auch in den Aussagen des Landtagsspitzenkandidaten der CDU zu 10 Tierschutz-Wahlprüfsteinen, einer offiziellen Umfrage der Albert Schweitzer Stiftung zur Landtagswahl in Niedersachsen 2013:

Auch die aktuelle Hochglanzbroschüre von Heiner Schönecke, Landtagskandidat für Buchholz, Hollenstedt, Jesteburg und Tostedt, weist nur auf die Umsetzung des „Tierschutzplanes“ hin, der hauptsächlich die Interessen der Nutztierhalter und der Fleischindustrie berücksichtigt und damit kaum als tierschutzrelevant zu bezeichnen ist.


Ausgerechnet die Partei mit dem „C“ für „christlich“ in ihrem Namen scheint die Aussage von Mahatma Gandhi nicht zu vertreten: „Alles was lebt ist Dein Nächster!“.

 

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01.01.2013

Lobby pro Tier erhält Unterstützung von der Lutherkirche Neu Wulmstorf

 

Lobby pro Tier - Mienenbüttel, Bürgerinitiative gegen Tierversuche, erhält Unterstützung von den Pastoren und dem Kirchenvorstand der Lutherkirche Neu Wulmstorf. Die Kollekte des Neujahrsgottesdienstes wurde zugunsten unserer Tierschutzinitiative gesammelt.
Lobby pro Tier sagt ganz herzlichen Dank für diese Anerkennung und Wertschätzung unserer Arbeit für die Tiere!

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