Lobby pro Tier

Lobby pro Tier - MienenbŘttel

BŘrgerinitiative (BI) gegen Tierversuche

 

Inge Prestele

Salzstra▀e 22

21335 LŘneburg

 

info@lobby-pro-tier.de

 
 
 

Beagles in den Zwingern des LPT Mienenb├╝ttel

28.12.2013

Buxtehuder Tageblatt vom 28.12.2013

www.tageblatt.de

20.11.2013

LPT: Wir halten die Gesetze ein

Buxtehuder/Stader Wochenblatt vom 20.11.2013

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30.10.2013

Hundegesetz: Keine Ausnahme f├╝r das LPT

Buxtehuder/Stader Wochenblatt vom 30.10.2013

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26.10.2013

Tierversuchslabor kriegt Gegenwind

Buxtehuder Tageblatt vom 26.10.2013

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26.10.2013

LPT: Rosenzweigs neuer T├╝r├Âffner (Buxtehuder/Stader Wochenblatt)

Buxtehuder/Stader Wochenblatt vom 26.10.2013

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26.10.2013

Initiative gegen Tierversuche (Kreiszeitung Wochenblatt)

Buxtehuder/Stader und Nordheide/Elbe-Geest Wochenblatt vom 26.10.2013

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05.10.2013

Rader Tiersch├╝tzer r├╝tteln auf - Buxtehuder Tageblatt - on tour in Neu Wulmstorf

Buxtehuder Tageblatt vom 05.10.2013

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05.09.2013

CITY DOG - Gesetze, Novellierungen und eine grausame Realit├Ąt

 

Das Magazin f├╝r Deutschlands Hundemetropolen Hamburg M├╝nchen Berlin berichtet ├╝ber Tierversuche beim LPT Tierversuchslabor in Neu Wulmstorf-Mienenb├╝ttel


Danke an Suzanne Eichel und die Redaktion von "CITYDOG-Hamburg" f├╝r diesen ausgezeichneten Artikel!

 

Um zur PDF-Datei zu gelangen, bitte Bild anklicken.

Quelle: CITYDOG - Das Magazin f├╝r Deutschlands Hundemetropolen Hamburg M├╝nchen Berlin 04/2013

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29.08.2013

auf einen Blick - S├╝├če Beagles sterben bei Labor-Tests

 

Fernsehzeitschrift berichtet ├╝ber Tierversuche beim LPT Tierversuchslabor in Neu Wulmstorf-Mienenb├╝ttel


Danke an Marc Lechtenfeld und die Redaktion von "auf einen Blick" f├╝r diesen tollen Artikel!


Es freut uns ganz besonders, dass das Thema Tierversuche auch endlich von Magazinen aufgegriffen wird,
die keine Angst haben, dass Ihnen dadurch die Leser abhanden kommen! Danke, danke, danke!

 


Quelle: "auf einen Blick - Ihre Zeitschrift f├╝r Fernsehen und Freizeit" - www.facebook.com/aufeinenblick

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30.08.2013

ffn-radio zur Veranstaltung Forschung ohne Tierqual

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08.08.2013

Tierversuche in Mienenb├╝ttel - Feature auf NDR Info - Das Forum

 

Tierversuche in Mienenb├╝ttel

Eine Firma schottet sich ab
Ein Feature von Hartwig Tegeler und Petra Marchewka

Gegen Tierversuche gibt es vielerorts gro├če Proteste. Im nieders├Ąchsischen D├Ârfchen Mienenb├╝ttel ist die Idylle eine Frage der Windrichtung. Bei Ostwind scheint die Welt in Ordnung, l├Ąndliche Ruhe, alles gut. Westwind hingegen weht die Ger├Ąusche der benachbarten Tierversuchsanlage in den Ort - das Bellen und Jaulen Hunderter Beagles, die in Au├čenzwingern f├╝r Experimente vorgehalten werden.

Die Hamburger Firma LPT betreibt in Mienenb├╝ttel seit mehr als 40 Jahren eines der gr├Â├čten bundesdeutschen Labore f├╝r Tierversuche und schirmt sich mit Nato-Draht und restriktiver Informationspolitik von der Au├čenwelt ab.


Quelle: www.ndr.de/info/programm/sendungen/forum/tierversuche109.html

 

 

Zu Wort kam u. a. auch unser nieders├Ąchsischer Landwirtschaftsminister, Christian Meyer (B├╝ndnis 90 / Die Gr├╝nen), der zust├Ąndig ist f├╝r das LAVES (Landesamt f├╝r Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit), Kontrollbeh├Ârde f├╝r die Versuche, die beim LPT in Mienenb├╝ttel stattfinden.

 

 

 

 

Foto: www.fraktion.gruene-niedersachsen.de/service/pressefotos.html

08.08.2013

NDR Info - Das Forum - Feature: Tierversuche in Mienenb├╝ttel

 

Tierversuche in Mienenb├╝ttel

Eine Firma schottet sich ab
Ein Feature von Hartwig Tegeler und Petra Marchewka

 

Im nieders├Ąchsischen D├Ârfchen Mienenb├╝ttel ist die Idylle eine Frage der Windrichtung. Bei Ostwind scheint die Welt in Ordnung, l├Ąndliche Ruhe, alles gut. Westwind hingegen weht die Ger├Ąusche der benachbarten Tierversuchsanlage in den Ort - das Bellen und Jaulen Hunderter Beagles, die in Au├čenzwingern f├╝r Experimente vorgehalten werden.

Die Hamburger Firma LPT betreibt in Mienenb├╝ttel seit mehr als 40 Jahren eines der gr├Â├čten bundesdeutschen Labore f├╝r Tierversuche und schirmt sich mit Nato-Draht und restriktiver Informationspolitik von der Au├čenwelt ab.

 

Quelle: NDR Info - Das Forum - 8. August 2013 - 20:13 Uhr

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07.08.2013

Kreiszeitung Wochenblatt - Proteste zeigen Wirkung

www.kreiszeitung.net

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27.07.2013

Hamburger Abendblatt - Tierversuche hinter Stacheldraht

 

Das Hamburger Abendblatt - Harburger Rundschau bringt einen ausf├╝hrlichen Bericht zum europaweiten Aktionstag, an dem auch Lobby pro Tier gegen "BOTOX"-Tierversuche vor dem LPT Tierversuchslabor in Mienenb├╝ttel demonstriert hat.

 

F├╝r weitere Fotos Bild anklicken

 

 

Zitat:

Tierversuche hinter Stacheldraht

Neu Wulmstorfer B├╝rgerinitiative "Lobby pro Tier" beteiligt sich mit Demonstration an europaweiter Aktionswoche. Prominente Unterst├╝tzung erhielt die B├╝rgerinitiative von Ingrid van Bergen.

 

Mienenb├╝ttel. Protest gegen unn├Âtigen und ethisch nicht tragbaren Qualen von Tieren regte sich k├╝rzlich erneut im Neu Wulmstorfer Gewerbegebiet Mienenb├╝ttel. Die Mitglieder von "Lobby pro Tier" luden w├Ąhrend der vom Verein "├ärzte gegen Tierversuche" initiierten europaweiten Aktionswoche zu einem Vor-Ort-Termin ein, um auf die grausamen Tierversuche hinter Nato-Stacheldrahtzaun in der Oldendorfer Stra├če 41 aufmerksam zu machen. Prominente Unterst├╝tzung erhielt die B├╝rgerinitiative von Ingrid van Bergen. Die Schauspielerin und engagierte Tiersch├╝tzerin setzte mit ihrer Teilnahme ein pers├Ânliches Zeichen f├╝r den Tierschutz.



Aus rechtlichen Gr├╝nden darf der Artikel hier nicht ver├Âffentlicht werde. Zum Nachlesen des vollst├Ąndigen Artikels nachstehenden Link anklicken.

>>> Hamburger Abendblatt - Harburger Rundschau - 27.07.2013  -  Tierversuche hinter Stacheldraht

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27.07.2013

Kreiszeitung Wochenblatt - Qualvoll ersticken f├╝r die Sch├Ânheit?

www.kreiszeitung.net

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25.07.2013

ffn-radio zum Aktionstag gegen Botox-Tierversuche beim LPT

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19.07.2013

SPD Magazin Neu Wulmstorf - Wussten Sie schon, dass kein Tier das Tierversuchslabor in Neu Wulmstorf - Mienenb├╝ttel lebend verl├Ąsst?

 

Die SPD Neu Wulmstorf ver├Âffentlicht in ihrem aktuellen Magazin "Sommer 2013", das mit einer Auflage von 10.000 St├╝ck an alle Haushalte in Neu Wulmstorf verteilt wurde, einen ausf├╝hrlichen Artikel von Lobby pro Tier ├╝ber die Tierversuche beim LPT in Neu Wulmstorf-Mienenb├╝ttel.

Lobby pro Tier bedankt sich bei der SPD Neu Wulmstorf f├╝r diese gro├čartige Unterst├╝tzung, zeigt es doch, dass das Thema Tierschutz in unserer Gemeinde angekommen ist und ernst genommen wird.

03.07.2013

Buxtehuder Wochenblatt - "Aktivisten belagern LPT"

www.kreiszeitung.net

01.07.2013

Hamburger Abendblatt-online - "Protest vor Versuchslaboren in Neugraben und Mienenb├╝ttel"

 

Um zum Artikel zu gelangen, folgende Zeile kopieren, bei google einf├╝gen und dem Link folgen:


Protest vor Versuchslaboren in Neugraben und Mienenb├╝ttel

01.07.2013

HAN-online - "Blut, Blut, Blut an euren H├Ąnden!"

Artikel zu den Demonstrationen der Tierrechtsbewegung gegen das LPT am Wochenende

01.07.2013

BILD-online - "Demo vor Anlage in Neugraben - Tierversuche mit Beagles"

Artikel zu den Demonstrationen der Tierrechtsbewegung gegen das LPT am Wochenende

29.06.2013

Hamburger Morgenpost - LPT: Kampf um Beagles in der Tierversuchsanlage

26.06.2013

"LPT schottet sich offenbar weiter ab"

26.06.2013

Gro├č-Demo gegen das LPT - Kampagne "LPT schlie├čen"

www.kreiszeitung.net

>>>┬á Statement Lobby pro Tier vom 10. Mai 2013 - zur Kampagne "LPT-schlie├čen" verschiedener Tierrechtsorganisationen

03.05.2013

Eine Tierversuchsanlage st├Ârt die Dorfidylle in Mienenb├╝ttel

Von Petra Marchewka und Hartwig Tegeler

 

Reportage vom 3. Mai 2013 auf Deutschlandradio Kultur "L├Ąnderreport"

 

Foto: Lobby pro Tier

 

Hundegebell ist eigentlich ein normales Dorfger├Ąusch. Au├čer es stammt, wie im nieders├Ąchsischen Mienenb├╝ttel, von einer benachbarten Tierversuchsanlage. Dann entstehen die Ger├╝chte - besonders weil bisher kein Dorfbewohner das von NATO-Draht gesch├╝tzte Gel├Ąnde betreten durfte.

Ein bellender Hund auf einer Dorfstra├če. V├Âllig normal. Aber nicht in Mienenb├╝ttel.

In Mienenb├╝ttel bellen Versuchstiere.

"Also ich muss jetzt mal ein bisschen zur├╝ckdenken. Lass das so Ende der 90er-Jahre gewesen sein, da hab ich durch Zufall, als ich durch meinen Wald spazierte, da kuckt man ja auch mal so in die B├Ąume. Da denk ich: Menschenskinder, was sieht denn da so komisch aus in der Astgabel? Und da sa├č ein kleiner Affe drin. Und es waren nachher sogar zwei, ein P├Ąrchen oder was wei├č ich, ne, und die sind hier ausgeb├╝xt."

Lothar Bohrisch. Ein Mann mit grauem Stoppelhaarschnitt. Betreibt ein kleines S├Ągewerk, angrenzend an das LPT, das Laboratorium f├╝r Pharmakologie und Toxikologie.

"Tja, die haben irgendeine Chance gesehen, stand ein Fenster auf kipp, und dann sind die durch, ne, und haben hier erst mal ein paar Tage - och, das zog sich weit ├╝ber zwei Wochen hin - ihre Freiheit genossen, ne.

Ja, aber ganz witzig, vor allem, wenn man die so beobachtet, wie sie sich so die Mohrr├╝ben holen und wie sie an Zutrauen gewinnen. Erst sa├čen sie ganz oben im Baum, und dann merkten sie, och, der tut uns ja nichts, ja."


Zwei Versuchstiere auf seinem Grundst├╝ck. Was sollte Lothar Bohrisch mit den beiden Ausbrechern anfangen?

W├Âchentlicher Anruf in der Zentrale des LPT, der Tierversuchsanstalt in Mienenb├╝ttel vor den Toren Hamburgs. Das Interview wie per E-Mail angefragt: Wie steht es damit? Noch keine Entscheidung. Und die akustische Dokumentation dieser Aussage sei nicht autorisiert.

Ignorieren oder engagieren?

Ortsrand von Mienenb├╝ttel. Eine Frau in Parka und festen Arbeitsschuhen verlegt Pflastersteine vor ihrem Einfamilienhaus:

"Also man h├Ârt die Hunde, wenn sie gef├╝ttert werden morgens und abends, das ist schon sehr laut im Dorf zu h├Âren."

Alle im Dorf wissen von der Tierversuchsanstalt. Die einen ignorieren sie, manche schon seit mehr als 40 Jahren. Andere sind w├╝tend. Tierqu├Ąlerei sei das. Sie engagieren sich in einer B├╝rgerinitiative.

"Zugang zu der Versuchsanlage hat keiner, auch nicht der B├╝rgermeister scheinbar, also ich finde das schon sehr bedr├╝ckend und muss sagen, es w├Ąre eigentlich ganz gut, wenn da mal Aufkl├Ąrung ist."

"Wo wir uns ├╝ber Artenschutz und Tierhaltung in der Landwirtschaft unterhalten, aber was da passiert, wird also so abgedeckelt, dass da keiner irgendwie Bescheid wei├č bzw. sich informieren kann, das finde ich schon nicht in Ordnung."


In Mienenb├╝ttel ist nicht viel los, au├čer zur Rushhour auf der A 1, die am Dorf entlang von Hamburg nach Bremen f├╝hrt. Im Dorf gibt es einen Landgasthof, einen Obsthof, ein Fachgesch├Ąft f├╝r Landmaschinen, einen Blitzautomaten an der Hauptstra├če. Die Oldendorfer Stra├če f├╝hrt zum Versuchslabor.

Frauenstimme in Gegensprechanlage: "LPT, guten Tag?" / Reporter: "Sch├Ânen guten Tag, wir sind Radioreporter aus Hamburg und arbeiten an einer Reportage ├╝ber Ihre Tierversuchsanstalt." / Lachen / "Ja?"

Die Giftigkeit verschiedener Stoffe wird hier ├╝berpr├╝ft, steht auf der englischsprachiger Homepage des LPT. Solche "Giftigkeitspr├╝fungen" von Medikamenten, Industrie- und Landwirtschaftschemikalien, von Nahrungs- und Nahrungserg├Ąnzungsmitteln, werden hier vorgenommen im Tierversuch mit M├Ąusen, Ratten, Hamstern, Meerschweinchen, Affen, Katzen, Schweinen, Fischen, V├Âgeln. Und Hunden.

"K├Ânnen Sie uns eine Kontaktperson f├╝r eine m├Âgliche Besichtigung nennen?" / Frauenstimme in Gegensprechanlage: "Ja, da m├╝ssen Sie sich an unsere Hauptzentrale wenden, in Neugraben, Redderweg 8." / Reporter: "Und ist es denn m├Âglich, Ihre Anlage zu besichtigen?" / "Also, das kann ich Ihnen gar nicht sagen von hier aus. Wie gesagt, da m├╝ssen Sie sich an die Gesch├Ąftsleitung wenden." / Knacken und Tuten aus der Gegensprechanlage

Das Dorf ist voller Ger├╝chte

Wenn keiner was sagt, entstehen Ger├╝chte. Im Dorf sagen die Leute, dass kein Tier die Geb├Ąude lebend verl├Ąsst. Andere erz├Ąhlen, dass mal jemand zwei Beagles von dort adoptiert habe. V├Âllig gest├Ârt sollen die Hunde gewesen sein. Wenn im Versuchslabor mal ein Feuer ausbricht, dann soll die Feuerwehr alle Tiere kontrolliert verbrennen lassen, so ein weiteres Ger├╝cht. Ob das stimmt, dazu will sich der Ortsbrandmeister von Mienenb├╝ttel, der die Versuchsanlage f├╝r Kontrollen regelm├Ą├čig aufsucht, nicht ├Ąu├čern. Keine Zeit f├╝r ein Interview. Auch die Hamburger Wasserwerke haben in Mienenb├╝ttel zu tun, denn sie sind f├╝r die Entsorgung der Abwasser im LPT zust├Ąndig. Interview? Nein. D├╝rfen sie nicht. Das LAVES, Landesamt f├╝r Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, wo alle anzeigepflichtigen Tierversuche gemeldet werden m├╝ssen, darf auch nicht. Schweigepflicht. Und das Veterin├Ąramt in Winsen/Luhe? Hat keine Zeit f├╝r ein Interview vor dem Mikrofon:

"... bekommen Sie die Antworten auf Ihre Fragen (daher) schriftlich: Unsere Kontrollen in der Tierversuchsanstalt haben die folgenden Schwerpunkte: Überprüfung der Haltung, Unterbringung und Versorgung der Tiere unter den Voraussetzungen der ┬ž┬ž 8b bis 9a Tierschutzgesetz ÔÇŽ"

"Ja, wir befinden uns jetzt hier hinter dem Tierversuchslabor vom LPT in Mienenb├╝ttel. Man kann hier von hinten sehen, einen gro├čen Laborkomplex mit, wahrscheinlich, innen Affenhaltung, oder andere Tiere, das wissen wir nicht so ganz genau. Und vor allen Dingen sind hier die gro├čen Zwingeranlagen f├╝r die Beagles."

Sabine Brauer ist vor 19 Jahren in die Gemeinde gezogen, rund zwei Kilometer entfernt ist das Versuchslabor. 2009 gr├╝ndete Sabine Brauer die B├╝rgerinitiative "Lobby Pro Tier". Abgek├╝rzt LPT, genau wie das Versuchslabor.

"Vielleicht haben einige die M├Âglichkeit, das Leid auszublenden. Ich wei├č es nicht. Also ich k├Ânnte es nicht."

Viele Leute im Dorf schauen weg. Verst├Ąndlich, sagt Sabine Brauer:

"Also, wenn ich mir vorstelle, da drin sind zum Beispiel Hunde, die per Schlundsonde ├╝ber Wochen und Monate jeden Tag Giftstoffe eingetrichtert bekommen, die leiden. Wem wollen Sie das zeigen? Der B├╝rgermeister hat ja auch keinen Zutritt hier, der hat es ja versucht, auch der w├╝rde das nicht ertragen. Das hei├čt, jeder, der da rein kommt, der nichts damit zu tun hat, wird sagen, das ist furchtbar, das darf nicht sein. Und deshalb versuchen sie eben, alles nach au├čen dichtzumachen."

"Wenn es so harmlos w├Ąre, wie immer vorgegaukelt wird, warum machen sie dann die T├╝ren nicht auf und lassen die Leute gucken?

Gerade im Bereich Tierversuche wird unheimlich viel besch├Ânigt und beschwichtigt."


Die ├Ârtliche B├╝rgerinitiative sammelt Fachwissen

Corina Gericke, Tier├Ąrztin und stellvertretende Vorsitzende von "├ärzte gegen Tierversuche". Corina Gericke arbeitet mit Sabine Brauer zusammen, versorgt die ├Ârtliche B├╝rgerinitiative mit Fachwissen:

Corina Gericke bei der ├ťbergabe von Unterschriftenlisten in Hamburg (Bild: picture alliance / dpa / Bodo Marks)Corina Gericke bei der ├ťbergabe von Unterschriftenlisten in Hamburg (Bild: picture alliance / dpa / Bodo Marks)

 

"Da werden Tiere wirklich schwerstens misshandelt und gequ├Ąlt, zu Tode gequ├Ąlt, allein, wenn man h├Ârt 'Giftigkeitspr├╝fung', das geht nun mal nicht ohne Schmerzen ab, man kann nicht harmlos vergiftet werden, das ist immer schmerzhaft und schlimm, und die Tiere kriegen eben auch keine Schmerzmittel dabei, es gibt zahllose Tierversuche, die wirklich grausamst sind, bei denen die Tiere mit Elektroschocks traktiert werden, die werden verbrannt, verbr├╝ht, sie werden hungern gelassen, um Magersucht zu ergr├╝nden, sie werden dursten gelassen, um sie zur Mitarbeit zu bewegen.

Es gibt diese furchtbaren Affenversuche, bei denen Affen keine Fl├╝ssigkeit erhalten, die sind dann total durstig, und bekommen ├╝ber einen Schlauch im Mund immer einen Tropfen Saft oder Wasser, wenn sie eine Aufgabe richtig erledigt haben. Diese Tiere leiden ├╝ber Jahre hinweg, die werden in einen Primaten-Stuhl gesetzt, dann m├╝ssen sie irgendwelche Hebel dr├╝cken, auf den Bildschirm blicken, der Kopf wird angeschraubt, unbeweglich, es sind furchtbare Torturen, die die jeden Tag stundenlang ertragen m├╝ssen, und das machen sie nur, weil sie dann eben lebensnotwendige Fl├╝ssigkeit kriegen. Diese Tiere leiden jahrelang."


Auch Corina Gericke war noch nie in der Tierversuchsanlage. Sie kann trotzdem sagen, was dort geschieht. Denn auf der Homepage des LPT wirbt das Unternehmen mit einer bestimmten Angebotspalette um Kundschaft aus der Pharma- und Chemieindustrie. Angesichts dieser angebotenen Dienstleistungen kann Corina Gericke auf die Art der Tierversuche, die im LPT gemacht werden, r├╝ckschlie├čen. Jeder, der m├Âchte, kann das auf der Internetseite der "├ärzte gegen Tierversuche" nachlesen.

Reporteranfragen werden ignoriert

Interview-Nachfrage beim LPT. Die per Mail vorgelegten Fragen: Wieso hat sich das LPT f├╝r den Standort Mienenb├╝ttel entschieden? Welche Tierversuche an welchen Arten und in welcher Menge werden in Mienenb├╝ttel durchgef├╝hrt? Wie stehen Sie zur Kritik gegen├╝ber Tierversuchen? Keine Reaktion.

Hundegebell in Mienenb├╝ttel ist kein Zeichen von Dorfidyll. Es ist das akustische Signal eines "Schwarzen Lochs". Ein "Schwarzes Loch", das keine Information preisgibt. Herr Schr├Âder, der in Wirklichkeit nicht Herr Schr├Âder hei├čt, hat fr├╝her mal in diesem "Schwarzen Loch", im LPT, sein Geld verdient - die sollen ja gut bezahlen, sagen die Leute im Dorf. Herr Schr├Âder, der nicht Herr Schr├Âder hei├čt, will seine Stimme nicht im Radio h├Âren. Er erlaubt aber, dass man ihn zitiert.

Womit genau, Herr Schr├Âder, waren Sie im LPT besch├Ąftigt?

"Tja, bei der F├╝tterung, Stallreinigung, die werden zweimal am Tag gereinigt. Also von der Hygiene her: Mehr geht nicht. Bei manch einem Hartz-4-Empf├Ąnger oder auch bei anderen Leuten sieht es in der Wohnung wahrscheinlich dreckiger aus wie da in den Stallanlagen."

War es eine schwere Arbeit f├╝r Sie?

"Ich hab damit ja keine Probleme. Probleme h├Ątte derjenige oder alle diejenigen, die ihre Tiere vermenschlichen."

Stimmt es, dass kein Tier die Anlage lebend verl├Ąsst?

"Das ist genauso ein normaler Ablauf, wie wenn die Leute irgendwann sterben und von uns gehen. Ja, man k├Ânnte das dramatisieren, k├Ânnte man, das ist aber ein ganz nat├╝rlicher Lauf der Dinge. Die Leute, die dagegen sind, die sollen doch einfach ihre Kinder oder sich selbst daf├╝r zur Verf├╝gung stellen."

Kein Zutritt f├╝r den B├╝rgermeister

In der Gemeinde Neu-Wulmstorf, zu der Mienenb├╝ttel geh├Ârt, kursiert im Zusammenhang mit dem LPT ein gefl├╝geltes Wort: "Noch nicht einmal der B├╝rgermeister kommt da rein!" Vor drei Jahren hat B├╝rgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig - SPD - das erste Mal vorgesprochen. Nicht, weil er Versuchstiere befreien wollte - das hatten radikale Tiersch├╝tzer Anfang der 1980er-Jahre mehrere Male besorgt.

Nicht einmal der B├╝rgermeister hat Zutritt zum Laboratorium f├╝r Pharmakologie und Toxikologie (LPT). (Bild: Stock.XCHNG / Robert Aichinger)Nicht einmal der B├╝rgermeister hat Zutritt zum Laboratorium f├╝r Pharmakologie und Toxikologie (LPT). (Bild: Stock.XCHNG / Robert Aichinger)

 

Der B├╝rgermeister wollte Kontakt aufnehmen zu einem alteingesessenen lokalen Unternehmen:

"Die Firma LPT reagierte sehr allergisch, das war sehr ungew├Âhnlich, man betonte, dass man kein Interesse daran hat, mich zu treffen, das steigerte sich dann auch ein bisschen in den Medien, weil Zeitungen das Thema aufgriffen, und dann hat die Firma doch sehr massiv in den Zeitungen reagiert und hat dann mit Juristen gedroht.

Weitere Versuche, an die Gesch├Ąftsf├╝hrung heranzukommen und sich mit denen mal auszutauschen und zu fragen, was ist da eigentlich, sind ebenso gescheitert, und nun steh ich da und bin so schlau wie zuvor."


Begr├╝ndung f├╝r die Ablehnung: Da das LPT ein Hamburger Unternehmen ist und Rosenzweig B├╝rgermeister einer nieders├Ąchsischen Gemeinde, geht ihn das Innenleben der Tierversuchsanstalt nichts an.

W├Âchentlicher Anruf in der LPT-Zentrale. Keine R├╝ckmeldung der F├╝hrungsetage in Sachen Interview.

Der Nutzen der Tierversuche ist unklar

Vom Frühjahr 2013 an dürfen in der EU keine Kosmetikprodukte mehr verkauft werden, die mit Hilfe von Tierversuchen hergestellt wurden. Ein kleiner Erfolg der Tierschützer, meint Corina Gericke von "Ärzte gegen Tierversuche". Klein, weil der Anteil der Tierversuche in der Kosmetikbranche innerhalb der EU nur 0,016 Prozent betragen habe. Insgesamt werden allein in Deutschland jedes Jahr rund 2,9 Millionen Wirbeltiere für Versuchszwecke verwendet. Anstatt tierversuchsfreie Verfahren einzusetzen, wie Computersimulationen oder Tests an Zellkulturen, so Gericke.

Der Nutzen dieser Tierversuche gilt als umstritten: Untersuchungen der US-amerikanischen Arzneimittelbeh├Ârde haben ergeben, dass 92 Prozent der potenziellen Medikamente, die sich im Tierversuch als wirksam und sicher erwiesen, beim Menschen keine oder eine unerw├╝nschte Wirkung zeigen.

Nicht nur Labore wie das LPT, sondern auch die wissenschaftliche Grundlagenforschung blockiere ein Umdenken, so Corina Gericke:

"Es spielt nat├╝rlich vor allen Dingen Geld eine gro├če Rolle. Also das LPT zum Beispiel verdient ja gutes Geld mit den Tierversuchen. Die haben ├╝berhaupt kein Interesse an irgendwelchen anderen Methoden. An den Universit├Ąten und Max-Planck-Instituten und anderen Forschungsinstituten geht es auch ums Geld, aber auf eine andere Weise. Da geht es vor allem erst mal um die Ver├Âffentlichung von Publikationen, von Artikeln in Fachzeitschriften.

Und wenn man eine besonders lange Liste von solchen Fachzeitschriftartikeln vorweisen kann, dann kann man halt leicht Forschungsgelder eintreiben. Und mit diesen Forschungsgeldern macht man dann neue Tierversuche, das ist also ein selbst erhaltendes System. Und das zu durchbrechen ist unglaublich schwierig."


"Nora, Pfui!"

Drei Mienenb├╝ttler Damen beim Hundespaziergang. Das Versuchslabor und die Tierversuche in der Nachbarschaft sind f├╝r sie Normalit├Ąt.

"Wir sind hier schon immer." / "Ja." - "Wir haben schon immer das gehabt..." / "Ja." / "Also ich empfinde das nicht so." / "Ich auch nicht."/- Reporterin: "Wie empfinden Sie es nicht?" / "Dass ich das so schrecklich finde. Das st├Ârt uns eigentlich nicht. Gut, wenn man da direkt vorbei geht, das Gebelle, das ist schon etwas unangenehm, ne, weil wir ja selber Tiere haben."

Ja, sagt eine, Mitgef├╝hl mit denen im Labor empfinde sie schon. Aber die gehen ja mit den Tieren gut um, meint eine andere Dame.

"Die werden ja nicht irgendwie ... dass sie gequ├Ąlt werden oder was." / "Da waren sogar einige aus'm Ort da besch├Ąftigt, ne." / "Ja." / "Und haben denn erz├Ąhlt, gut, sie kriegen Pillen und Tabletten, aber..." / "...aber es ist alles sehr sauber da, ne. Und da kommt auch nicht jeder rein."

Den Kindern zuliebe gek├╝ndigt

Manfred Liebsch kennt das "Schwarze Loch" von innen. Von 1980 bis 1988 hat der Biologe im LPT gearbeitet und dort - wie er betont - sehr gutes Geld verdient:

"Ich denke eigentlich nicht mit Gram an die Arbeit, ich habe die Arbeit gerne gemacht."

Trotzdem konnte Manfred Liebsch seine Arbeit irgendwann nicht mehr machen. Hatte Angst abzustumpfen:

"Das war schon nicht besonders sch├Ân zu sehen, dass ein Hund Ihnen vielleicht sogar so viel Vertrauen entgegen bringt, dass er Ihnen eine Pfote reicht, und Sie geben ihm eine Spritze. Und zwei Minuten sp├Ąter liegt der Hund in Kr├Ąmpfen in Seitenlage da und verstirbt. Das sind Versuche gewesen, die ich sehr belastend empfand, immer. Die ich auch schlecht an technische Mitarbeiter abgeben konnte, weil man doch versucht hat, m├Âglichst viel Informationen, wissenschaftliche Information aus diesem kurzen Zeitraum vor dem Tod zu erfassen. Also das Vergiftungsbild sauber zu beschreiben, den zeitlichen Ablauf des Vergiftungsbildes, all das hat 'ne gro├če Belastung dargestellt."

Tierversuche sind trotzdem n├Âtig, in einem engen, genau bestimmten Rahmen, meint Manfred Liebsch. Aber sie m├╝ssen ohne ihn stattfinden. Das hat er damals auch seinen Kindern zuliebe so entschieden:

"Weil die mich in einem Alter, Vorschulalter etwa, oder meine Tochter war glaube ich in der ersten Klasse, anfingen zu befragen, was ich denn so gemacht habe, wenn ich nach Hause kam. Und ich hab ihnen das erz├Ąhlt, ich hab ihnen auch klar gemacht, dass ich es im einen oder anderen Fall f├╝r n├Âtig erachte, dass man einem Tier Leiden zuf├╝gt, wenn es den Menschen entsprechend sch├╝tzt. Das war f├╝r die in dem Alter nicht so einsehbar."

1988 war das. Zwei Jahre sp├Ąter erforscht Manfred Liebsch beim Bundesgesundheitsamt Alternativmethoden zu Tierversuchen.

"Sehr geehrte Damen und Herren. Nachfrage: Noch g├Ąbe es die M├Âglichkeit, f├╝r unsere Sendung Ihre Sicht zum LPT zu erl├Ąutern. Wir w├╝rden uns ├╝ber einen Terminvorschlag f├╝r ein Interview freuen. Mit freundlichen Gr├╝├čen ..."

"Lobby Pro Tier" k├Ąmpft f├╝r ein Versuchsverbot

Sabine Brauer, Chefin der B├╝rgerinitiative "Lobby Pro Tier" steht vor dem mit NATO-Draht bewehrten Zaun der Tierversuchsanlage. Au├čen. Die Hunde, deren Bellen und Schreien man im Dorf h├Ârt, leben in mit Betonmauern voneinander getrennten Au├čenzwingern. Aus der Entfernung sieht man, wie sie zu der Tiersch├╝tzerin r├╝berschauen und an den Gittern hochspringen. Es sind haupts├Ąchlich Beagles, gesch├Ątzt 300 St├╝ck. Beagles sind duldsam, robust und gut eignet f├╝r Versuche.

"Ich bin mir von Anfang an dar├╝ber im Klaren, dass ich diesen Tieren, die hier jetzt gerade leben, nicht helfen kann. Das wei├č ich. Ich wei├č, dass mein Weg, den Tieren zu helfen, nur ├╝ber die politischen Wege funktioniert, es m├╝ssen Gesetze ge├Ąndert werden, Tierversuche m├╝ssen verboten werden, ansonsten wird es nicht funktionieren.

Ich tue was, und seitdem ich das mache, f├╝hle ich mich zumindest nicht mehr ohnm├Ąchtig."


Lothar Bohrisch, der S├Ągewerksbesitzer, findet die Arbeit der B├╝rgerinitiative irgendwie sympathisch. Obwohl: So dramatisch sei die Sache mit den Tierversuchen nun auch wieder nicht. Das m├╝sse eben sein. An die Geschichte mit den beiden Affen, die aus der Versuchsanstalt ausgeb├╝xt waren, erinnert er sich gern. Er hat die beiden Makaken mit Mohrr├╝ben gef├╝ttert. Und dann, nach zwei Wochen, im LPT angerufen.

"Ich hatte dann hier mit den Leuten gesprochen und gesagt: Vermisst Ihr nicht irgendwas? Weil es wurde dann langsam kalt, war so im Herbst, langsam ging's zum Winter ├╝ber, und wenn die dann nachts drau├čen sind, hab ich gedacht, ist ja auch nicht gut. Affen sind ja nun nicht gerade so frostbest├Ąndig, ne. Die haben dann vorne am Weg 'ne Futterfalle aufgestellt, und irgendwann sind sie drin. Aber die waren so schlau! Der Doktor sagte dann noch: Ja, einer war drin, und der andere, der drau├čen war, hat den wieder rausgelassen. (Lacht.) Ja, hab ich gedacht, ganz witzige Tiere, ne."

Die beiden Ausbrecher mussten wieder zur├╝ck ins "Schwarze Loch" von Mienenb├╝ttel. Sie wurden wieder zu Versuchstieren.

 

Eine Tierversuchsanlage st├Ârt die Dorfidylle in Mienenb├╝ttel

Von Petra Marchewka und Hartwig Tegeler

 

Beitrag steht hier zum Download zur Verf├╝gung >>>


03.05.2013

Reportage ├╝ber das LPT Tierversuchslabor

 

3. Mai 2013, 13:07 - 13:30 Uhr

Deutschlandradio Kultur "L├Ąnderreport"

http://www.dradio.de/dkultur/vorschau/


Offizielle Vorank├╝ndigung zur Reportage:

 

Wenn der Wind ung├╝nstig steht
... ist die Dorfidylle in Mienenb├╝ttel gest├Ârt


Von Petra Marchewka und Hartwig Tegeler

Bellende und jaulende Hunde. Ein normales Dorfger├Ąusch, geh├Ârt irgendwie dazu. Doch wenn der Wind das Ger├Ąusch in ein Dorf tr├Ągt und der von der benachbarten Tierversuchsanlage weht, dann ÔÇŽ machen diese und jene Geschichten die Runde. Keiner im Ort wei├č was Genaues, der NATO-Draht um das Gel├Ąnde verhindert jeglichen Einblick. Wie also umgehen mit dem Jaulen der Hunde? Wegh├Âren? Sch├Ânreden? Auf die Barrikaden gehen?

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27.04.2013

VOX hundkatzemaus - Versuchstier Beagle: Wenn Gutm├╝tigkeit zum Todesurteil wird

Sendung verpa├čt? Zum Nachsehen bitte das Bild anklicken.
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Frank Weber, Tierschutzexperte von VOX hundkatzemaus, berichtet ├╝ber das LPT Tierversuchslabor in Mienenb├╝ttel

27.04.2013

Versuchstier Beagle: Wenn Gutm├╝tigkeit zum Todesurteil wird

 

 

VOX "hundkatzemaus" -
Samstag, 27. April 2013, 18 Uhr

 

hundkatzemaus Tierschutzexperte Frank Weber

 

"Beagle gelten als gutm├╝tig, sozial und anpassungsf├Ąhig. Genau diese liebenswerten Eigenschaften k├Ânnen ihnen zum t├Âdlichen Verh├Ąngnis werden! Da Beagle alles andere als wehrsam sind, kommen sie oft in Tierversuchen zum Einsatz - so wie in der Versuchsanstalt Mienenb├╝ttel. hundkatzemaus-Tierschutzexperte Frank Weber trifft sich mit Aktivisten der LOBBY PRO TIER - MIENENB├ťTTEL und begleitet den Verein LABORBEAGLEHILFE bei der ├ťbergabe eines ehemaligen Versuchstieres.

 

 

Viele meinen, dass es ohne Tierversuche viele lebensrettende Medikamente gar nicht geben w├╝rde. Aber gerade die Frage nach der Anwendbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen ist umstritten. Ein gutes Beispiel daf├╝r ist das Schlaf- und Beruhigungsmittel Contergan. Nachdem der Arzneistoff Thalidomid in Tierversuchen erfolgreich getestet wurde, kam er Ende der f├╝nfziger Jahre auf den Markt. Das Ergebnis: Viele Neugeborene kamen mit Missbildungen zur Welt. Der Verein ├äRZTE GEGEN TIERVERSUCHE weist darauf hin, dass j├Ąhrlich immer noch ├╝ber 50.000 Menschen an den Nebenwirkungen von Arzneimitteln sterben, obwohl diese zuvor in Tierversuchen erprobt wurden. Dabei gibt es mittlerweile ernstzunehmende Alternativen!"

 


Lies mehr ├╝ber Versuchstier Beagle: Wenn Gutm├╝tigkeit zum Todesurteil wird - VOX.de bei www.vox.de

20.04.2013

Sendung ├╝ber Tierversuche mit Affen bei VOX hundkatzemaus

Heute brachte VOX hundkatzemaus einen ausf├╝hrlichen und mutigen Bericht ├╝ber Tierversuche. Dabei ging es um Tierversuche, die an Affen durchgef├╝hrt werden, um Affentransporte f├╝r Versuchslabore und eine Affenauffangstation, in der einigen Tieren ein Leben nach den Torturen eines Versuchslabors erm├Âglicht wird.

 

Frank Weber von VOX hundkatzemaus in einer Affenauffangstation

 

Zwei Ausschnitte - nur Affenversuche - k├Ânnen hier noch kostenfrei angesehen werden >>>


Die ganze Sendung kann hier nachgesehen werden (kostet aber inzwischen 99 Cent/Tag) >>>

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18.04.2013

ffn-radio zu Botox-Tierversuchen beim LPT

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16.04.2013

ffn-radio berichtet ├╝ber das LPT-Tierversuchslabor

Heute informierte sich ffn-Redakteur Kai Rake vor den Beagle-Zwingern des LPT-Tierversuchslabors ├╝ber Tierversuche.

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22.03.2013

VOX - hundkatzemaus-Team zu Besuch bei Lobby pro Tier

Frank Weber vom VOX - hundkatzemaus-Team vor den Beagle-Zwingern des LPT in Mienenb├╝ttel (v.li. Bettina Jung, Tierheilpraktikerin, Lobby pro Tier, Tierschutzpartei; Frank Weber, vox - hundkatzemaus-Team, Leiter des Franziskus-Tierheims in Hamburg; Dr. med. vet. Corina Gericke, 2. Vorsitzende und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei ├ärzte gegen Tierversuche e. V., Tier├Ąrztin aus Braunschweig; Michael Krause, Ratsmitglied B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen, Neu Wulmstorf; Inge Prestele und Sabine Brauer, Lobby pro Tier)

 

 

 

Lange Zeit war das Thema "Tierversuche" in den Medien tabu. Jetzt aber greift Frank Weber vom VOX - hundkatzemaus-Team dieses traurige Kapitel auf. Aus diesem Grund war das Team heute u. a. auch zu Besuch bei unserer Initiative gegen Tierversuche "Lobby pro Tier - Mienenb├╝ttel". Vor den Beagle-Zwingern des LPT (Laboratorium f├╝r Pharmakologie und Toxikologie) in Mienenb├╝ttel informierte sich Frank Weber ├╝ber die Versuche, die beim LPT und in hunderten anderer Labore allein in Deutschland an Tieren vorgenommen werden. Gespr├Ąchspartner waren dabei Sabine Brauer, Initiatorin und Leiterin der Initiative "Lobby pro Tier - Mienenb├╝ttel", und Tier├Ąrztin Dr. med. vet. Corina Gericke, 2. Vorsitzende und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei ├ärzte gegen Tierversuche e. V. aus Braunschweig.

 

Angesichts der vielen in ihren engen Zwingern jaulenden und herumspringenden Beagle-Hunde waren die Emotionen den einzelnen Mitgliedern des Fernsehteams, die diesen Ort zum ersten Mal besuchten, in die Gesichter geschrieben. Allen war bewu├čt, welches grauenvolle Schicksal diesen menschenfreundlichen Hunden und allen anderen Tieren, die hinter Mauern verborgen bleiben, droht. Am h├Ąufigsten werden die Beagles langwierigen Giftigkeitspr├╝fungen ├╝ber Wochen und Monate hinweg ausgesetzt, bis sie entweder daran qualvoll sterben oder nach Versuchsende get├Âtet werden.



Keines dieser Tiere verl├Ą├čt das Labor lebend!

 

 

Anl├Ąsslich des Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche sendet das Haustiermagazin von VOX "hundkatzemaus" zwei Beitr├Ąge ├╝ber Tierversuche.


Samstag, 20. April 2013, 18:00 Uhr

Thema: Affen, Affentransporte und Versuche mit Affen


Samstag, 27. April 2013, 18:00 Uhr

Thema: Tierversuchslabor LPT in Mienenb├╝ttel, Beagle beim LPT und "Labor"-Beagle

 


>>>Vorank├╝ndigung der Beitr├Ąge auf VOX: Gequ├Ąlt, gerettet, vermittelt?<<<

 

Am 24.04.2013 ist der Tag des Versuchstiers. Aus diesem Anlass hat sich hundkatzemaus-Tierschutzexperte Frank Weber einmal angeschaut, wo und mit welchen Tieren noch heute Tierversuche unternommen werden. Und dabei hat er viel Grausames aber auch Hoffnungsvolles erlebt.

 

Noch immer sterben jedes Jahr rund 3 Millionen Tiere in unseren Laboren, weil immer neue Produkte auf den Markt kommen und diese zum Teil - laut Vorschrift des Gesetzgebers - in Tierversuchen getestet werden m├╝ssen. Millionen von Tieren leiden und sterben f├╝r neue Wasch- und Putzmittel, Lacke, Arznei- und Pflanzenschutzmittel. Doch sind solche Versuche wirklich erforderlich, sind sie noch zeitgem├Ą├č und gibt es mittlerweile nicht l├Ąngst Alternativen?

 

Das EU-weite Tierversuchsverbot bei Kosmetikartikeln ist nach 30-j├Ąhrigem Kampf ein Erfolg f├╝r die Tiersch├╝tzer, aber auf die Gesamtzahl aller europ├Ąischen Versuche gerechnet verschwindend gering. Dr. Corina Gericke von '├ärzte gegen Tierversuche' spricht von 0,02 Prozent.

 

Ausgerechnet an unseren n├Ąchsten Verwandten, den Affen, werden auch in Deutschland bis heute grausame Versuche durchgef├╝hrt. In Hamburg erlebt Frank Weber eine Demonstration gegen den Konzern Air France/KLM. Flugzeuge von Air France fliegen immer noch Affen aus ihren tropischen Herkunftsl├Ąndern nach Deutschland, deren Reise hier in Laboren endet. In M├╝nchen trifft Frank einen Undercover-Informanten, der viereinhalb Monate in einem der weltweit gr├Â├čten biopharmazeutischen Forschungs- und Entwicklungsunternehmen als Tierpflegehelfer gearbeitet hat und dem es gelungen ist, Filmmaterial von den bis zu 2000 Makaken und Pinselohr├Ąffchen zu beschaffen. Und in Niedersachsen besucht der Tierschutzexperte die Auffangstation von Angelika Berries, in der ehemalige Laboraffen ein neues und artgerechtes Zuhause gefunden haben.

 

Doch es trifft auch Hunde: Beagle, die vielleicht bekanntesten Versuchstiere - werden in erster Linie zu Giftigkeitstests missbraucht, beispielsweise f├╝r Pflanzenschutzmittel und Pharmaprodukte. 2500 Hunde werden sch├Ątzungsweise allein in Deutschland pro Jahr 'verbraucht', viele ├╝berleben diese Prozedur nicht. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer. Etwa 400 Beagle entkommen der Laborh├Âlle Jahr f├╝r Jahr, weil sich Menschen ehrenamtlich daf├╝r einsetzen. Der Verein 'Laborbeaglehilfe' hat es sich zur Aufgabe gemacht, Laborhunde, deren Testreihen abgeschlossen wurden, an private Halter zu vermitteln.

 

Und dann sind da noch die vielen Hunderttausend M├Ąuse, Ratten, Kaninchen oder Meerschweinchen - allesamt als Kuscheltiere vor allem bei Kindern beliebt - , die ausschlie├člich f├╝r Tierversuche gez├╝chtet und gequ├Ąlt werden und die ihre Labork├Ąfige nie verlassen. Und dass, obwohl immer mehr Wissenschaftler die Aussagekraft von Tierversuchen bezweifeln und es l├Ąngst Alternativen f├╝r viele der an Tieren durchgef├╝hrten Produkttests gibt.


Lies mehr ├╝ber hundkatzemaus Thema u.a.: Gequ├Ąlt, gerettet, vermittelt? - VOX.de bei www.vox.de

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12.03.2013

Kosmetik ohne Tierversuche

Harburger Anzeigen und Nachrichten
12.+13.03.2012

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